Liebe Eltern Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Bhyibo. Ich bin ein Tibet-Terrier, 6 Jahre alt, gut erzogen und kinderlieb. Zukünftig würde ich gerne Herrn Lenz und verschiedene Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer Ihrer Tochter/Ihres Sohnes zweimal pro Woche in die Schillerschule begleiten. Ich freue mich auf Ihre baldige Antwort (siehe Fragebogen) und grüße Sie freundlich Bhyibo
Warum die Schule diese Idee hatte und warum ich das Lernklima im Klassenzimmer verbessern kann, können Sie auf unserer Schulhomepage nachlesen. Oder wenden Sie sich an Herrn Lenz.
KINDER UND HUNDE
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Fast jedes Kind wünscht sich ein Tier. Ganz vorn in der Rangliste stehen Hunde - neben Pferden und Katzen. Dazu ist Folgendes zu sagen: |
Kinder und Hunde passen zusammen.
Noch immer gibt es zu viele Vorurteile über die Gefahren, die Hunde für Kinder darstellen. Einen besseren Lehrer als den - richtigen - Hund können Kinder überhaupt nicht haben.
Denn:
Sie regen Phantasie, Kreativität und Erlebnisfähigkeit an.
Hunde erziehen zu Ordnung, Regelmäßigkeit und Disziplin - im Umgang mit dem Tier und mit sich selbst.
Hunde vermitteln darüber hinaus ein Gefühl für Natur, Natürlichkeit, Menschlichkeit und Humanität.
Ein Kind mit Hund ist für seine Altersgefährten attraktiver als ein Kind ohne Haustier. Kinder mit Hund haben weniger Kontaktschwierigkeiten mit anderen. Sie finden schneller und spontaner Zugang zu Gleichaltrigen und Erwachsenen.
Hunde helfen Kindern (und Erwachsenen) dabei, Streß abzubauen - sie sind stets Freunde in der Not, weil sie vorurteilsfrei, akzeptierend und aufmerksam sind. Sie widersprechen nicht und geben auch keine Anweisungen.
Hunde haben einen ganz positiven Einfluß auf Großstadtkinder. Jugendliche, die in der Großstadt leben und einen Hund besitzen, haben mehr Freude am Leben und sind weniger gefährdet, kriminell oder drogenabhängig zu werden.
Dies ist das Ergebnis einer Studie von Professor Bergler, Psychologisches Institut der Uni Bonn. Befragt wurden insgesamt 400 Jugendliche, von denen die Hälfte einen Hund besaß und die andere Hälfte kein Heimtier.
Hier die wichtigsten Ergebnisse:
Hunde geben Jugendlichen Geborgenheit und Verantwortungsgefühl.
Jugendliche mit Hunden haben ein positiveres Lebensgefühl und mehr Freunde als Jugendliche ohne Heimtiere.
Die Gruppe der jugendlichen Hundebesitzer zeigten mehr Interesse an verschiedenen Freizeitaktivitäten wie Sport, Musik, Besuche von Veranstaltungen und Jugendzentren als die Vergleichsgruppe ohne Hunde.
Die Jugendlichen mit Hunden kamen mit ihren Pubertätsproblemen, wie z. B. Stimmungsschwankungen oder Langeweile, besser zurecht als die Jugendlichen ohne Hund. Insbesondere zeigte sich, dass Hunde eine wichtige therapeutische Rolle spielten bei jugendlichen Arbeitslosen, Straffälligen und Drogenabhängigen.
Jugendliche, die in der Großstadt leben, haben es nicht leicht. Reizüberflutung, Orientierungslosigkeit, Anonymität, Vereinsamung und manchmal sogar Kriminalität bestimmen oftmals ihren Alltag.
Die Studie von Professor Bergler kann eine Anregung sein für Soziologen, Psychologen und Pädagogen, Hunde und oder andere Heimtiere bei der Betreuung von Jugendlichen präventiv einzusetzen.



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